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Presse |
Pressemeldung
Berlin, 09.04.2008
50 Euro mehr Wohngeld im MonatBundesregierung greift Mieterbund-Forderungen auf
(dmb) „Rund 60 Prozent mehr Wohngeld werden einkommensschwache Haushalte in Deutschland ab 2009 erhalten. Die Erhöhung des staatlichen Zuschusses zum Wohnen von durchschnittlich 90 auf 142 Euro monatlich ist ein wirksamer Beitrag gegen Wohnarmut und greift unsere Vorschläge und Forderungen weitestgehend auf“, kommentierte der Präsident des Deutschen Mieterbundes (DMB), Dr. Franz-Georg Rips, die gestern im Bundeskabinett beschlossene Wohngelderhöhung. „Gerade für Rentnerhaushalte, den Großteil der Wohngeldbezieher in Deutschland, bringt die Wohngelderhöhung unter Einbeziehung anteiliger Heizkosten spürbare finanzielle Vorteile, deutlich mehr als die Rentenerhöhung von 1,1 Prozent.“
Mieterbund-Präsident Rips wies darauf hin, dass der ursprüngliche Gesetzesentwurf zur Neuregelung des Wohngeldgesetzes von Juli 2007 praktisch keine materiellen Leistungsverbesserungen vorsah. Erst nach heftiger Kritik des Deutschen Mieterbundes an dem Reformvorhaben besserte die Bundesregierung nach. Rips: „Wir freuen uns, dass die Koalitionsregierung unsere Forderungen und Erwartungen aufgegriffen und umgesetzt hat, dass insbesondere die Heizkosten erstmals bei der Wohngeldgewährung mit berücksichtigt werden.“
Vier Eckpunkte der beschlossenen Wohngeldreform sind für Mieter von besonderer Wichtigkeit:
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