Erst nach außerparlamentarischem Druck auch durch den Deutschen Mieterbund und auf Druck der LINKEN im Bundestag hat sich die Koalition aus CDU/CSU und SPD zu einer Wohngelderhöhung ab 2009 durchgerungen, der ersten Wohngelderhöhung seit 2001. Sie reicht jedoch nicht aus, da sie weder die Mietentwicklung seit 2001 noch die explodierten Kosten für Heizung und Warmwasser abdeckt. DIE LINKE fordert eine regelmäßige Anpassung des Wohngeldes in Anlehnung an die Mietentwicklung und die vollständige Berücksichtigung der Heizkosten bei der Wohngeldberechnung.
Um den Mangel an Sozialwohnungen abzubauen fordert DIE LINKE eine Zweckbindung der Mittel des sozialen Wohnungsbaus für die Errichtung preiswerter Mietwohnungen. Die Verwendung dieser Mittel für die Unterstützung von Wohneigentum, wie es in einigen Bundesländern üblich ist, muss beendet werden.
Der Verkauf des öffentlichen Wohneigentums an private Investoren und Investorinnen, insbesondere an internationale Fondsgesellschaften lähmt die wohnungspolitische Handlungsfähigkeit der Städte und Gemeinden unmittelbar. Für die Wahrnehmung sozialer Verantwortung ist ein Grundstock öffentlicher Wohnungen eine Voraussetzung. DIE LINKE im Bundestag ist strikt gegen eine weitere Privatisierung des öffentlichen Wohneigentums.